Fluchtrouten werden nachgegangen, um Flucht besser zu begreifen.
Routennachgehende bereiten sich diszipliniert und strukturiert auf einen steinigen und kräftezehrenden Weg vor. Sie erstellen zur Vorbereitung einen Trainingsplan (langsame Läufe unterbrochen von Tempoeinheiten und Kräftigungstraining, Steigerung des Traingsumfangs um max. 10 % pro Woche, ausreichend Regeneration, sowie eine Tapering-Phase vor Aufbruch).
Ausgerüstet mit Powerbanks und GPS-Trackern, mit Elektrolyt-Gelen und Nutrition-Riegeln, eingekleidet mit Techwear und Gorpcore, brechen sie auf, um von den Begegnungen mit Grenzverletzenden aller Couleur zu berichten.
Die Einnahmen aus der hoffentlich verkaufsfähigen Reportage nutzen sie, um mal frei zu machen.
Den Trainingseffekt nutzen sie für Ultramarathons in extremen Umgebungen, die für ihre Unerbittlichkeit berühmtberüchtigt sind.
Ihre Ausrüstung verkaufen sie im Anschluss meistbietend auf Vintage-Foren.
