Claus skizziert eine weiblich gelesene Person, die im Türrahmen eines Wohnmobils lehnt. Neben ihr klebt ein pochendes Herz – ein Sticker, der wie ein Gütesiegel wirkt.

Im Hintergrund, mit Zauberfarbe gemalt, lauern gierig gaffende, männlich gelesene Personen. Ihr Blick ist prüfend, kalkulierend, was hier heute noch passieren könnte, oder umgangssprachlich, was hier heute noch „gehen“ könnte.

Wir erleben hier den üblichen Grenzverkehr.

Auf den ersten Metern im Niemandsland vor und hinter der Grenzlinie verschwimmen schnelles Geld und flüchtiges Glück, vermischt sich Feucht- mit Alptraum und ausgelebte Freiheit mit nackter Existenznot.