Claus sitzt in seinem Homeoffice. Das Fenster steht weit offen. Ein Schmetterling fliegt herein, umkreist die an der Schreibtischlampe befestigte Mini-Diskokugel und flattert quirlig wieder ins Freie.
Wie einer dieser verwirrten Körper im Berliner Hauptbahnhof, überlegt sich Claus.
Stimmen von Gleisbettler*innen verschwimmen mit einer scheppernden Lautsprecherdurchsage: „Der Zug Richtung Braunsbüttel fährt heute von einem versteckten Gleis. Man möge sich sputen, ihn noch zu erreichen und das Land zu verlassen, Remigration, Desillusion, jede Bewegung bedeutet Kalorienverbrauch.“
Der Falter flattert behände, die Flatter faltet die Hände.
Sie fliegt elegant einen Violinschlüssel und wirft der Gottesanbeterin auf der überdachten Terrasse einen Kuss zu.
