Gestern hat eine weitere Gaststätte dicht gemacht. Claus war immer gern dort hingegangen, so auch gestern – wohl zum letzten Mal. Heute wird er leicht wehmütig und mit ebenso leichten Kopfschmerzen früh wach.
Flocci reicht ihm eine Kopfschmerztablette und Claus schaltet seinen Arbeits-Laptop an. Er checkt die Mails. Seine Kollegin hat Dokumente vorbereitet, um die er sich kümmern muss. Die Stunden gehen dahin und endlich ist Mittagspause. Claus beschließt raus zu gehen an die frische Luft. Flocci kann nicht mit, sie hat einen Termin im Schönheitssalon. Stattdessen folgen ihm Eins, Zwei und Biip-biip-büüü-Robo.
Claus mag das Moos am Wegesrand. Er beschließt einen Purzelbaum darin zu machen. Da er schon mal am Boden ist, macht er auch gleich einen Purzelbaum zurück. Bei der Gelegenheit macht er gleich ein paar Liegestütze, er ist schließlich eh am Boden. Die Liegestützsituation ist ein guter Ausgangspunkt, den Po etwas hoch zu schieben, die Beine zu strecken und die Fußgelenke zu dehnen. Ist halt eine gute Gelegenheit – auch dafür, aus dieser Position heraus ein paar Schulterstütze zu machen.
Puh, das war anstrengend. Claus muss sich ausruhen und dreht sich dazu auf den Rücken. Das ist eine gute Gelegenheit, den Po wieder nach oben durchzustrecken, bloß liegt er dabei diesmal auf dem Rücken und dehnt somit nochmal anders. Das macht er dann um die zwanzig mal. Ist halt eine gute Gelegenheit.
Wenn der Po eh oben ist, kann der ganze Körper doch gleich nachkommen, denkt sich Claus und macht ein paar Hochsprünge. Da er eh hochspringt, kann er sich gleich am Ast festhalten und ein paar Klimmzüge machen.
„Ist ja gut, Claus“, ruft Eins. Claus bemerkt, dass Eins, Null und Biip-biip-büüü-Robo alle Übungen nachmachen. Jetzt haben sie aber endgültig genug. Das sieht Claus ein.
Er springt zur Abkühlung in den See. Der Geschichtenwal wartet schon auf ihn. Zusammen gehen sie kurz auf Tauchgang. Als sie wieder auftauchen, spielen die drei am Strand Fangen – allerdings digital: die Eins jagt die Null über Biip-biip-büüü-Robos Bildschirm. „Ach, dafür habt ihr genug Puste?“, wundert sich Claus. Aus dem Wal prustet es eine Wasserkontäne als weitere Erfrischung für alle. Pudelnaß joggen sie zusammen heim.
„Die Klamotten könnt ihr gleich in die Wäsche packen!“, ruft Flocci. Sie ist aus dem Schönheitssalon zurück. Alle zusammen tanzen Ringel-Rangel-Rose, packen dann Butter in die Dose und genießen ein Picknick auf der Terrasse. Nun ist auch Polly wach geworden. Sie riecht Essen und kommt auf ihren Rollschuhen, ausnahmsweise mal nicht umherschweifend, sondern sehr zielgerichtet, dazu, schnappt sich das Krabbenfleisch und zieht von dannen.
