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In Helsinki wurde der Entschluss gefasst und der Beschluss beschlossen, die Grenze nach Russland zu schließen. Russland hatte zuvor gezielt Migrant*innen aus Drittländern an die Grenze gebracht, um mit deren Asylanträgen Unruhe zu stiften. Einige Friendsaktivist*innen sind dagegen. Sie sagen, die Grenzschließung ist verfassungswidrig und der Zaunbau teuer.
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Katzen „die nicht genau wissen, wo sie hinwollen, aber als Erste da sind“ sind Avantgardist*innen (angelehnt an Manuel Niedermeiers Buch „Das ist einer, der lebt“, erschienen in München im Penguin-Verlag. Siehe dort auf S. 206)
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Der Säxit, der Austritt Sachsens aus der Bundesrepublik, ist eine der (seltsam anmutenden) Forderungen der Freien Sachsen.
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Polly schläft auf der Parkbank. Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung macht (trotz Krankschreibung) darunter sauber. Claus nimmt ihm den Besen aus der Hand und überlegt sich, die leeren, teils zerbrochenen Pflaschen zusammenzufegen, das wäre doch eigentlich eine Tätigkeit für ihn, Claus. Claus sagt schließlich, etwas eingeschüchtert zwar, zum Mitarbeiter der Stadtreinigung: „Das kann ich gern übernehmen“.…
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Ihr wollt auf dem Laufenden bleiben, wie es Polly und Claus ergeht? Schreibt mir eine E-Mail an maikeimertenbrink@hotmail.com und ich schicke Euch eine E-Mail, wenn es einen neuen Tagebucheintrag oder einen neuen Eintrag im Glossar der Grenzverletzenden gibt. Alles ohne Automatik, einfach eine Mail. Schön, oder? Wie früher.
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Prousts Hauptfigur in seiner Suche nach der verlorenen Zeit, beißt in eine Madeleine und vor ihm erscheint eine andere Welt, basierend auf Erinnerungen. Ganz ähnlich ergeht es unserem Freund und Protagonisten, dem lieben Claus Bibberdt. Er schaut auf eine Abfolge von Bildern und schon taucht er ein in seine eigene Traumwelt aus überwundenen Grenzen, Kaffeebohnenplantagen,…
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Grenzen werden scharf bewacht, Schutz- und Bleibesuchende sind unerwünscht, Fluchtwege sind gefährlich und strapaziös. Flüchtende sind Fliehende. Sie sind traumatisiert, erschöpft, krank, müde, mutig und dann doch immer wieder im Wechsel mit Mutlosigkeit und Verzweiflung. Flüchtende sind in der Regel namenlos. Ausnahmen bestätigen die Regel (siehe Daltons-Brüder, Bertold Brecht und Thomas Mann, allerdings nicht in…
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Was tust du den ganzen Tag? Ich schweife umher. Ich lasse mich leiten und folge den Zeichen. Ich nehme hier was wahr und dort. Ich verknüpfe meine Wahrnehmungen und interpretiere sie. Ich weiß dann, was ich zu tun habe oder zumindest, was ich tun könnte. Letztendlich fülle ich meine Tage mit dem, was da kommen…
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Selbstbeobachtung gilt als Forschungsmethode für wissenschaftliche Arbeiten, um eigene Verhaltensweisen zu beobachten und zu reflektieren. Forscher*in und Beobachter*in sind dieselbe Person, da sich der oder die Forschende selbst beobachtet. In diesem Fall geschieht dies dadurch, dass Claus sich zwar selbst beobachtet, das Beobachtete aber auch von ihm abkapselt in die Figur der Katze, die symbolisch…
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Grenzen sind mehr als nur Zaun und Absperrung. Grenzen selektieren zwischen „würdig“ und „unwürdig“, zwischen Drinnen und Draußen. Grenzverletzende sind jene, die diesen Akt der Trennung nicht akzeptieren wollen oder können. Sie sind die Getriebenen, deren Notwendigkeit zu handeln größer ist als die Angst vor Konsequenzen. Das „Durchhuschen“ ist dabei Protest gegen die Härte der…
