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Hans Heinrich Josef Meyer war deutscher Geograph, Verleger und Forschungsreisender. Als er zusammen mit einem Alpinisten namens Ludwig den Kilimandscharo bestieg, kam er auf die tolldreiste Idee, diesen afrikanischen Berg in Kaiser-Wilhelm-Spitze umzubenennen. Aktuellere Beispiele werden an dieser Stelle nicht genannt.
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Polly steht in ihrem Laden in der texanischen Wüste. Sie vertreibt Luxusartikel („Vagabund Schnurr Selection“). Der Laden wirft keinen Gewinn ab. Er ist lediglich ein Prestigeobjekt zur Schaffung von Aufmerksamkeit. Polly findet es langweilig, hier zu arbeiten. Sie gähnt und direkt darauf folgt ein zweites Mal. Sie spürt ein Kitzeln in der Nase und blickt…
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Die Etymologie des Wortes „Hobo“ bleibt vage. Die Theorien reichen vom „hoe-boy“ (Landwirtschaftshelfer) über den Gruß „Ho, boy“ bis hin zu einer Deutung als „homeless, homosexual boy“ als jemanden, der Sex gegen eine (kurzfristige) Unterkunft tauscht. In der Modewelt kennt man in diesem Zusammenhang die sogenannte „Hobo-Bag“ als Tasche in Halbmondform und knautschiger Haptik. Die…
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Wer sich in einer Situation befindet, in der es keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Zugang zum Internet gibt, steckt in einer digitalen Wüste. Bloß raus da, denkt sich Claus! Er schnappt sich seine Elektrolyte und verschwindet. Mit Wasser verdünnte Milch (Kamel oder Ziege, Kuh geht auch, pflanzliche Milchalternativen möglicherweise) gibt Energie. Gekühlte Getränke müssen…
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Claus hat seine Doktorarbeit über umherschweifendes Unterwegssein geschrieben. Nach Einreichung der Dissertation fällt er in ein Loch. Wohin mit der ganzen Zeit, die er vorher für das Schreiben benötigt hatte? In seinen Gedanken lebt er selbst das Umherschweifende der Vagabundinnen und Digitalnomadinnen aus seiner Dissertation weiter. Aber eben nur schreibend, träumend, und nicht real. Er…
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Polly setzt sich in eine Kiste. Ein Küstenfischer nimmt Kiste samt Katze und verlädt sie auf seinen Kutter. „Befragen wir doch die Tarotkarten zum Nahostkonflikt, nicht, dass uns noch langweilig wird“, spricht der Küstenfischer, „Stück Schokolade dazu?“. „Nein“, miaut Polly, „das setzt sofort an meinen Oberschenkeln an.“
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Felicitas Hoppe brachte 2004 einen Erzählband mit dem Titel „Verbrecher und Versager“ raus. In den Erzählungen werden koloniale Akteur*innen beschrieben, die in der Fremde ihr Glück suchen – und scheitern.
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Claus hat eine Idee für einen Essay über Gerechtigkeit. Er schreibt etwas zusammen und reicht es in einer Stiftung ein. Er wird abgelehnt. Polly wusste es vorher. Claus hat eine Idee für einen Essay über Grenzen. Polly findet die handschriftlichen Notizen und frisst sie auf.
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Was zu verzollen? Nein, nichts (ein Schein geht auf Reisen).Polly beginnt ein fröhliches Lied zu miauen. Sie kratzt am Grenzbaum und passiert.
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Claus hat eine Idee für einen wissenschaftlichen Essay: „Ästhetik des Unterwegs-seins und des Ankommens“. Claus tippt vergnügt in ein Word-Dokument: „Ich möchte Assoziationen wecken und Imaginationen des Unterwegs-seins hervorrufen. Ich möchte eine Ästhetik des Umherschweifens und des Unterwegs-seins abgrenzen von der Ästhetik des Ankommens, der Heimisch-werdung und des Integriert-seins. Ich möchte diese Ästhetiken prüfen in…
